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Judo Geschichte des Judo

PostHeaderIcon Geschichte des Judo

Das heutige JUDO wurde von Jigoro Kano (1860-1938) aus den verschiedenen Stilrichtungen des Jiu Jitsu entwickelt und bis nach Europa verbreitet. Kano sammelte viele Techniken von seinen verschiedenen Lehrern, den berühmtesten Jiu Jitsu Meistern seiner Zeit, ordnete sie und entfernte dann alle tödlichen Techniken, sowie Schlag- und Tritttechniken und Techniken, die Angriffe auf Finger-, Hand- und Beingelenke beinhalten aus seinem Programm.

Für diese neue Art des Zweikampfes schuf er den Begriff des Judo. Dieser setzt sich aus den Silben "ju", was soviel bedeutet wie Sanftheit oder Nachgeben und der Silbe "do", deren Bedeutung "der Weg" ist, zusammen. Judo bedeutet also "der sanfte Weg", beziehungsweise "der Weg des Nachgebens".

!882 gründete Kano seine eigene Schule, das Kodokan (= "Haus zum Erlernen des Weges"); es wurde zur zentralen Verbreitungsstelle seiner neuen Lehre. Dort lehrte er die Grundlagen der Gokyo, also die ersten 40 Grundwürfe des Judo. Außerdem integrierte er Fallübungen, da Judo durch das Verbieten von Schlägen und Tritten zu wurflastig wurde. Dadurch verminderte er aber gleichzeitig die Verletzungsgefahr.

Dies alles verursachte ein reges Interesse der japanischen Gesellschaft an dieser neuen Art des sportlichen Zweikampfes, wodurch Judo sehr schnell bekannt und beliebt wurde. Durch Reisen in die USA und Europa - wobwei er 1933 auch Österreich besuchte - gelang es ihm, dem Judo auch weltweite Beachtung zu verschaffen.

Die eigentliche Entwicklung des Judo zur weltweit ausgeübten Sportart begann aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. So werden seit 1956 regelmäßig Weltmeisterschaften durchgeführt und seit 1972 ist Judo eine olympische Disziplin.

In Österreich fasste Judo als eigene Disziplin erst nach 1945 Fuß. Aus dem "Österreichischen Amateur Judo Verband" (ÖAJV) von 1948 ging im Jahr 1958 der Österreichische Judoverband (ÖJV) hervor. Als Begründer des Judos in Österreich gelten Edmund Gabriel, Franz Nimführ und Kurt Kucera.

Zu einer großen Popularisierung in Europa führten vor allem die sportlichen Erfolge des Holländers Anton Geesink, dessen Judo-Basismethode 1972 vom ÖJV übernommen wurde.

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